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Das Team hinter der Theke

Wir sind die Köpfe hinter deinem
Kaffeehaus in Bremen-Osterholz

Unser Kaffeehaus in Bremen-Osterholz gehört keinem Konzern und keiner Kette. Es gehört Jonas, Mia und Deniz, dazu einer 12-Kilo-Trommel im Nebenraum. Hier erzählen wir, wer wir sind und wie aus einer Idee von 2019 ein fester Platz im Viertel wurde.

Geröstet seit 2019 3 Gründer, 1 Azubi, 0 Anzüge Mo–Sa 8–18 Uhr, Sonntag Rösttag
Unsere Geschichte

Aus einer leeren Gewerbefläche wurde unser Vierteltreff

2019 war die Osterholzer Heerstraße 147 eine leere Fläche mit schiefem Boden und einem Fenster, das klemmte. Jonas wollte einen Laden, in dem Espresso ernst genommen wird, ohne dass jemand ernst dabei aussieht. Mia brachte die Konditorei mit, Deniz kam über ein Probewochenende und ist einfach geblieben.

Seitdem hat sich einiges getan. Wir rösten für Stammgäste, Büros und zwei andere Cafés in Bremen. Gleich geblieben ist das Wichtigste: wer hereinkommt, wird erstmal gefragt, wie der Tag läuft.

Jonas, Mia und Deniz vor der Theke am Eröffnungstag 2019
Tag eins: Schild selbst geschrieben, Boden noch schief
Bremen-Osterholz Rösttag: Donnerstag 34 Plätze
2019

Die Eröffnung

Jonas übernimmt die Fläche an der Osterholzer Heerstraße, Mia steigt mit der Konditorei ein. In der ersten Woche gehen 40 Tassen am Tag über die Theke, heute sind es deutlich mehr.

2020

Die erste Hof-Röstung

Weil die Abzugshaube noch auf sich warten ließ, rösten wir die erste Charge draußen im Hof. Die halbe Straße riecht es, drei Nachbarn werden an diesem Tag Stammgäste.

2021

Die 12-Kilo-Trommel

Ein gebrauchter Trommelröster zieht in den Nebenraum. Seitdem ist Donnerstag bei uns Feiertag mit Hitze: Probechargen morgens, Stammsorten nachmittags.

2022

Huila und Hofgut

Über einen unserer Importeure kommen wir mit einer Kooperative aus Huila, Kolumbien in Kontakt. Im selben Jahr steigt die Küche komplett auf Milch vom Hofgut Söhnen um.

Heute

Vier Leute, voller Kalender

Mit Lotta ist eine Azubine dazugekommen, Kurse und Cuppings laufen jeden Monat. Die Theke ist noch dieselbe wie am ersten Tag, nur besser eingerieben.

Woran wir uns halten

Vier Dinge, die bei uns nicht verhandelbar sind

Jeder Laden hat Regeln, unsere passen auf eine Tafel. Sie klingen banal, aber sie entscheiden jeden Tag, was wir einkaufen, anbieten und lieber sein lassen.

Röstdatum statt Haltbarkeitsdatum

Auf jeder Tüte steht, wann die Bohnen durch die Trommel gegangen sind. Was älter als vier Wochen ist, wandert nicht ins Regal, sondern in den nächsten Cold-Brew-Ansatz.

Kurze Wege, echte Namen

Milch vom Hofgut Söhnen, Bohnen von zwei Importeuren, die wir beim Vornamen kennen, und einer Kooperative in Huila. Wer bei uns liefert, isst auch bei uns Kuchen.

Zeit ist eine Zutat

Wer an der Theke einen Filter bestellt, wartet drei Minuten. Das ist bei uns keine Verzögerung, sondern Teil des Rezepts. Für Eilige gibt es Espresso, der geht schnell.

Das Viertel zuerst

Wir stellen Kuchen für den Flohmarkt am Osterholzer Friedhof, der große Tisch hinten gehört freitags der Strickrunde und Reste vom Tag gehen abends zum Tafelladen.

Warum wir das so machen

Guter Kaffee entsteht nicht am POS-System, sondern an der Quelle. Deshalb fahren wir lieber einmal mehr zum Hof als einmal weniger, und deshalb probieren wir jede Charge selbst, bevor sie in den Mahlgradplan kommt. Klingt nach Arbeit. Ist es auch. Genau die, die wir uns ausgesucht haben.

Alles hausgemacht
Das Team

Vier Gesichter, eine Theke

Die Hälfte von uns hängt an der Maschine, der Rest an der Trommel oder in der Küche. So sieht das aus, wenn du an einem Dienstagmorgen reinkommst.

Jonas Rehberg an der Rösttrommel mit Probenlöffel

Jonas Rehberg

Trinkt Espresso ausschließlich pur und schreibt jede Charge in ein Notizbuch mit Kaffeeflecken. Seit 2019 sind es elf volle Bücher geworden.

Mia Sander stellt einen Kuchen in die Vitrine

Mia Sander

Backt alles in der Vitrine selbst. Ihr Schoko-Bananen-Rezept wollte mal ein Gast abkaufen. Es steht nicht zum Verkauf und wird es auch nie.

Deniz Ay gießt eine Rosetta in einen Cappuccino

Deniz Ay

Gießt eine Rosetta auch sauber, wenn zwölf Kursteilnehmer zugucken. In seinen Kursen gilt die Regel: erst probieren, dann fotografieren.

Lotta Wiechert legt Platten hinter der Theke auf

Lotta Wiechert

Läuft seit Mai die komplette Frühschicht allein und hat den Soundtrack des Ladens übernommen. Was um 8 Uhr auf dem Plattenspieler liegt, entscheidet sie.

Du willst dazugehören? Wir bilden aus und stellen gern Leute ein, die von Kaffee noch wenig Ahnung haben, aber richtig Lust. Schreib uns über die Kontaktseite oder frag einfach an der Theke.

Was zählt

Ein Laden, gemessen in Tassen und Trommeln

Wir führen lieber Protokoll über Röstungen als über Umsatzrekorde. Trotzdem sammeln sich über sechs Jahre ein paar Zahlen an, die wir ganz gern anschauen.

Rösttag jeden Donnerstag
0 Sitzplätze im Laden
0kg Kapazität pro Röstcharge
0 Partner, die wir beim Namen kennen
0+ Bohnen-Tüten über die Theke
Über uns gesagt

Was Gäste und Partner weitererzählen

Wir liefern jeden Morgen frische Milch, um sieben steht der Transporter vor der Tür. Was die hier draus schäumen, hätte ich für unmöglich gehalten, bis ich es probiert habe.

Hinrich Söhnen vor seinem Hofladen
Hinrich Söhnen
Hofgut Söhnen, Milchlieferant

Ich bin hier eigentlich Inventar mit Mund. Deniz weiß, was ich trinke, bevor ich an der Theke stehe, und fragt trotzdem jedes Mal, ob ich wechseln will. Ich will nie wechseln.

Anke mit ihrem Flat White am Fensterplatz
Anke M.
Stammgastin, kommt seit 2020

Mia hat unsere Hochzeit im Laden organisiert: 38 Gäste, die Kaffee-Bar lief bis Mitternacht und die Torte vergisst niemand. Danach war der Laden schneller wieder sauber als versprochen.

Jana und Olli vor der Kaffee-Bar ihrer Hochzeit
Jana & Olli
Hochzeit bei uns, September 2025
Kurz gefragt

Fragen, die uns oft genug erreichen

Einiges klärt sich schneller an der Theke, aber für die Strecke dorthin gibt es diese Liste. Fehlt deine Frage, schreib uns über die Kontaktseite.

Fragen kosten nichts

Jonas, jeden Donnerstag. Die Trommel steht im Nebenraum direkt hinter dem Gastraum, und jede Charge landet mit Datum und Profil in seinem Protokollheft. An der Theke liegt die Musterkarte der Woche, falls du reinschauen willst.

Ja. Am Rösttag steht die Tür zum Nebenraum offen und wir erklären gern, was gerade im Gerät passiert. Wer es strukturiert mag, bucht eine Cupping-Session, da verkosten wir die frischen Chargen zusammen.

Wir bilden seit 2023 aus und stellen gern Leute ein, die von Kaffee noch wenig Ahnung haben, aber Lust mitbringen. Fachwissen lernst du bei uns an Maschine und Trommel. Ein paar Zeilen über die Kontaktseite reichen als Bewerbung.

Abends nach Ladenschluss ja, Platz für bis zu 40 Gäste inklusive Kaffee-Bar. Mia organisiert Ablauf und auf Wunsch die Torte. Alle Konditionen stehen auf der Seite Veranstaltungen im Kaffeehaus.

Die Milch kommt täglich frisch vom Hofgut Söhnen. Die Bohnen kaufen wir bei zwei Importeuren, die wir persönlich kennen, und direkt bei einer Kooperative in Huila, Kolumbien. Auf jeder Tüte stehen Herkunft und Röstdatum.
Komm vorbei

Am besten lernst du uns bei einer Tasse kennen

Schreib uns, ruf an oder steh morgen einfach an der Theke. Wir sitzen zwischen Bäckerei und Fahrradladen, direkt an der Haltestelle Osterholzer Friedhof, Bus 28 und 33.

+49 30 2458167 angebotsimpulskern@gmail.com Osterholzer Heerstraße 147, 28307 Bremen-Osterholz